Chronik der Feuerwehr

Schon lange vor 1877 gab es die sogenannte örtliche Pflichtfeuerwehr, die den Schutz bei Feuersgefahr gewährleistete.

Jedes Anwesen stellte mindestens einen Mann bei Feuersgefahr ab. Im Hausgang eines jeden Hauses, aber auch in allen anderen Gebäuden hatte ein mit Wasser gefüllter Wassereimer, der meist aus Leder bestand, bereit zu stehen. Um dem Feuer möglichst wenig Raum zu geben, war es bei Strafe verboten, Holz und anderes leicht brennbares Material am Haus aufzurichten. Es wurden regelmäßige Visitationen der Häuser durchgeführt, dies sollte verhindern, dass Brände entstehen, da die Häuser in der Regel aus Holz gebaut und die Dächer mit Schindeln gedeckt waren.

Das königlich bayrische Landgericht Weilheim gibt bereits am 29. Oktober 1811 eine Anordnung heraus, welche besagt, dass benachbarte Ortschaften sich bei entstehender Feuersbrunst gegenseitig zur Hilfe eilen und diese auch leisten sollte.

 

Demnach hatte das Kloster Schlehdorf schon weit vor 1800 eine Löschmaschine, die auch in Groß- und Kleinweil eingesetzt wurde.

Am 18. November 1807 wurde dann die erste eigene tragbare Feuerspritze angeschafft. Diese wurde 1830 für nicht mehr brauchbar 

befunden, deshalb schuf man eine neue, fahrbare Feuerspritze an, die in Partenkirchen von M. Henggi angefertigt wurde.

 

Die beiden Gemeinden Groß- und Kleinweil erbauten 1833 auf Gemeindegrund ein Feuerwehrhäuschen zur Aufbewahrung der Feuerlöschrequisiten. Dies liegt genau in der Mitte zwischen den beiden Dörfern.

 

Verzeichnis der Feuerlöschrequisiten:

- 1 Feuerlöschmaschine

- 2 Feuerleitern

- 3 Feuerhaken

- 4 Feuereimer

 

Am 18. Oktober 1846 brach über Schlehdorf eine verheerende Feuersbrunst herein. Das ganze Dorf stand in Flammen und die damaligen Brandbekämpfungsmethoden blieben wirkungslos. Am Ende jenes Tages waren bis auf ein Haus alle Gebäude in Schutt und Asche gesunken. Auch die Großweiler versuchten in großer Anzahl mit ihrer Feuerlöschmaschine den Schlehdorfern zur Hilfe zu eilen. Doch schon auf Höhe des Karpfsees schlug ihnen ein solcher Funkenregen, Rauch und Hitze entgegen, dass sie umkehren und aufgeben mussten.

 

Nachdem die Gemeindemitglieder 1874 über den Kauf und die Zahlung einer neuen Feuerlöschmaschine einig wurden, konnte diese bei der in Wilten bei Innsbruck ansässige Firma Grasmair bestellt werden. Der damalige Preis betrug 994 Gulden, dies sind

ca. 1900 DM oder rund 971 Euro. Für eine Kuh bekam ein Bauer damals etwa 10 Gulden umgerechnet ca. 9,50 Euro. Um die Maschine finanzieren wurde von der Gemeinde der Bierpfennig erhöht.

Am 9. Februar 1877 war es dann soweit, die neue Löschmaschine konnte in Penzberg abgeholt werden. 4 Tage später wurde sie der Bevölkerung stolz präsentiert, bei dieser Gelegenheit war auch der Spritzenfabrikant nebst 5 Murnauer Feuerwehrleuten zugegen. Alle waren mit der vierrädrigen Spritze hoch zufrieden.

Zur gleichen Zeit gab es einen Erlass, alle Pflichtfeuerwehren in Freiwillige Feuerwehren umzuwandeln. Jedoch gab es noch eine kleine Gruppe von Feuerwehrmännern, die sich zur sogenannten Pflichtfeuerwehr bekannten, ihren eigenen Adjutanten hatten und sich weigerten, der Freiwilligen Feuerwehr beizutreten mit folgenden Argumenten:

1.   Wir sind nicht mehr Herr über die Spritze

2.   Wir müssen alles tun, was von oben kommt.

3.   Die Pflichtfeuerwehr kann mehr leisten als die Freiwillige.

Es entstanden Feindschaften und Verdruss, denn beide Feuerwehrgruppen exerzierten getrennt und folgten ihrem Adjutanten. Doch so konnte es nicht weiter gehen. Ein Gemeindediener ging von Haus zu Haus um festzustellen, wer für oder gegen die Freiwillige Feuerwehr ist. Nachdem 36 Männer für und 8 dagegen waren, wurde in einer vom Bezirksvertreter Süßbauer aus Weilheim abgehaltenen Versammlung der Beitritt der Pflichtfeuerwehr zur Freiwilligen Feuerwehr beschlossen. So konnte nun, wenn die Sturmglocke läutete oder der Hornist das Alarmsignal gab, die geeinte Feuerwehr zum Einsatz starten. Doch gab es auch manchen Ärger für den Adjutanten. Viele Bauern weigerten sich ihre Knechte zu den Übungen gehen zu lassen.

 

Mit der Löschmaschine von 1877 musste auch während des zweiten Weltkrieges von der damaligen Frauenfeuerwehr Groß-und Kleinweil gelöscht werden. Zu jener Zeit kam auch die erste motorisierte Zweitakt Pumpe zum Einsatz. Diese war in einem selbstgebauten hölzernen Anhänger untergebracht und bis in die siebziger Jahre hinein im Einsatz. Unter Kreisbrandinspektor Wilhelm Knye wurde 1959 ein neues Feuerwehrgerätehaus am altbewährten Standort erbaut. 1966 wurde dann eine neue TS 8 und 1967 ein TSF ,(Tragkraftspritzenfahrzeug), in Dienst gestellt. Diese Gerätschaften wurden 1969 durch eine weitere TS 8 und 1971 durch einen Tragkraftspritzenanhänger erweitert.

Anfang der achtziger Jahre wurde von der Sirenen- auf Funkalarmierung umgestellt. Hierfür wurden 12 Funkmeldeempfänger angeschafft und danach die "stille Alarmierung" eingeführt.

Das TSF wurde 1984 durch ein LF 8 ersetzt, 1995 kam zum Transport von Gerät und Mannschaft ein Mehrzweckfahrzeug hinzu.

 

Nun stand eine Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses an, so wurde 1996 das Feuerwehrgerätehaus umgebaut und erweitert.

Im gleichen Jahr konnte die alte Pumpe von 1966 nicht mehr instand gehalten werden und mann beschloss den Kauf einer neuen TS 8, welche 1997 in Dienst gestellt wurde und 1998 durch die Anschaffung eines Hochdrucklöschgerätes erweitert wurde.

 

Im Oktober 2004 wurde der hydraulische Rettungssatz, (Rettungsschere- und Spreizer), durch den Gemeinderat genehmigt. Diese Anschaffung kostete der Gemeinde ca. 17.000 Euro. Im November des selben Jahres wurde dieser angeliefert und durch Reinhold Glas unter Mithilfe von B. Glas und J. Waas in das LF 8 eingebaut. Dadurch konnte eine Einsparung von 3000 Euro erreicht werden, da dadurch der Kauf eines Stromerzeugers nicht mehr nötig war. Es war ursprünglich geplant den Rettungssatz im Mehrzweckfahrzeug unterzubringen.

Ende November wurde bei einer Besprechung mit dem Bürgermeister der Schaden an der 35 Jahre alten Tragkraftspritze thematisiert worden. Die Ersatzteilkosten lagen bei ca. 1500 Euro, so wurde vereinbart das Angebote für eine neue TS eingeholt werden sollten. Eine Neuanschaffung musste durch den Gemeinderat genehmigt werden und schlug mit 9935 Euro zu Buche. Die Gemeinde wurde weiterhin darauf hingewiesen, dass in den nächsten 2 Jahren mit einer Beantragung eines neuen Löschfahrzeuges zu rechnen ist.

Im Dezember 2004 informierte Bürgermeister Sporer die Wehr, das die Anschaffung einer neuen Tragkraftspritze vom Gemeinderat genehmigt worden war.

 

Am 15.01.2005 fuhren die Verantwortlichen der Feuerwehr Großweil nach Hohenpeißenberg. Dort wurde eine

TS 8/8 Eurofire 2000 vorgeführt. Diese war von der Firma Magirus vorgestellt worden. Die Leistung lag bei 1600/ltr. pro Minute. Das Angenehme der Pumpe lag bei ihrer geringen Lautstärke.

 

Am 21.01.2005 stellte die Firma Ziegler ihre TS 8/8 Ultrapower vor. Der erste Teil der Vorführung fand im Feuerwehrhaus statt, der zweite Teil wurde an der Loisach absolviert. Der Test ergab bei einer hohen Ansaughöhe eine Förderung von 1600/ltr. pro Minute. Leider war sie hier etwas lauter als das Konkurrenzmodell. Das Funken mit dem Maschinisten war aber trotz allem noch möglich. 

Die Entscheidung über den Kauf fiel dann auf die Fa. Ziegler, da die Pumpe wartungs- und bedienungsfreundlicher war bzw. ist.

Am 22.03.2005 fuhren dann die Kameraden R. Glas, B. Glas, M. Sonner, H. Frey, M. Witting, J. Bäck, J. Waas und H. Wolff nach Bingen an der Enz zur Firma Ziegler um die neue TS abzuholen.  Dort erhielten sie eine Einweisung auf die neue Pumpe und eine Werksführung durch die Fabrikationshallen. 

 

Am 31.03.2005 wurde bei einer Besprechung mit dem Bürgermeister aus Großweil darauf hingewiesen, dass seitens der Kommandantur der Feuerwehr Groß-und Kleinweil ein Antrag zum Kauf eines neuen Löschfahzeuges gestellt wird. 

Das alte Feuerwehrfahrzeug (LF 8) wäre bereits 22 Jahre alt und somit nicht mehr auf dem geforderten technischen Stand.

Die darauffolgenden Besprechungen im April 2005 mit dem 1. und 2. Bürgermeister sowie der Vorstandschaft und der Kommandantur der Feuerwehr ergab, dass wir einen Investitionsplan aufstellen sollten, der belegt, wie viel Geld nötig wäre um die Fahrzeuge auf einem guten technischen Stand zu halten. 

Im Mai 2005 wurde dann der Investitionsplan sowie der Antrag auf ein neues LF 20/16 vorgelegt. Nachdem bei einer weiteren Sitzung nochmals auf den Antrag hingewiesen worden war und Stellungnahmen des Kreisbrandrates sowie des Fachberaters für Brand- und Katastrophenschutz vorgelegt worden sind, stimmte der Bürgermeister einer Neuanschaffung zu.

 

Vom 22.-24.08.2005 forderte uns ein Hochwasser, hier wurde in Eschenlohe sowie im Gemeindebereich 1070 Einsatzstunden innerhalb von 42 Stunden geleistet.

 

Dieses Hochwasser blieb nicht ohne Folgen, es gab in der Folge mehrere Besprechungen die den Hochwasserschutz der Gemeinde behandelten. Es gab daraufhin folgende Anträge:

- Anschaffung von Sandsäcken

- Gemeinsame Anschaffung einer Sandsackfüllanlage mit der Gemeinde Schlehdorf (Antrag wurde abgelehnt)

- Kauf einer Schmutzwasserpumpe

 

In den Jahren 2006/2007 fanden auch einige Besprechungen mit dem Bürgermeister M. Sporer statt, hier wurden folgende Punkte besprochen:

- Reparaturkosten am Feuerwehrgerätehaus

- ISDN-Anschluss im Gerätehaus

- Bestellung von Ausrüstungsgegenständen

- Hochwasserschutz am Loisachdamm

- Investitionsplan und Kauf eines neuen Löschfahrzeuges

--> hier wurde auf den Erstantrag vom 03.05.2005 und auf das Dringlichkeitsschreiben vom 08.11.2006 verwiesen, sowie auf die Alter der vorhandenen Feuerwehrfahrzeuge.

 

- MZF 16 Jahre

- LF8  23 Jahre

- TSA 36 Jahre

 

Weiterhin wurde auf die ungenügenden Sicherheitsabstände im Gerätehaus hingewiesen, weiterhin das das neue Fahrzeug nicht mehr in das alte Gerätehaus passen würde.

 

Im Oktober 2007 wurde in einer Sitzung mit dem Kreisbrandrat- und Meister sowie den Kommandanten der FFW Groß-und Kleinweil über die Neuerungen der neu eingerichteten Integrierten Leitstelle Oberland in Weilheim informiert.

Für unsere Wehr ergibt sich hier eine veränderte Alarmierung bei Unfällen auf der Autobahn A95.

 

Am 07.02.2008 wurde in einer Gemeinderatssitzung der komplette Ausbau des neuen MZF einstimmig genehmigt. Die Kosten für die Beschaffung betragen ca. 75.500 Euro. Auslieferungstermin für das im Juni 2007 genehmigten Fahrzeuges war im März 2009.

Im November wurde dann der neue Ford-Transit nach München zum Ausbau an die Firma Oettl überführt.

 

In einer Haushaltsbesprechung wurde für die Jahre 2009/2010 jeweils ein Betrag von 250.000.--€ vorgesehen. Dieses Geld ist für die Anschaffung eines Löschfahrzeuges und des neuen Feuerwehrhauses vorgesehen.

Für das Haushaltsjahr 2008 war ein Betrag von 105.000.--€ genehmigt.

 

Im folgenden Jahr wurde uns von der Gemeinde Großweil mitgeteilt, dass 2010 mit den Planungen für das neue Gerätehaus  unter Einbeziehung der Feuerwehr begonnen werden soll.

 

Am 21.08.2009 wurde uns das neue MZF von der Firma Oettl übergeben, gleichzeitig wurden die Maschinisten auf das Fahrzeug eingewiesen. Die offizielle in Dienst Stellung erfolgte am 12.09.2009 mit einer offiziellen Übergabe.

 

Erfreulich für unsere Atemschutzgeräteträger war, dass sie mit neuer Atemschutzkleidung ausgestattet werden konnten. 

 

Im Februar 2010 erkundigte sich ein Bauausschuss im alten Feuerwehrhaus um sich über die Räumlichkeiten ein Bild machen zu können.

 

Seit dem 01.12.2010 werden wir zentral von der Integrierten Leitstelle in Weilheim alarmiert.

 

Für die Feuerwehr war es wichtig einen Anhänger zur Beförderung von Sandsäcken, Ölbindemittel und anderem zu erhalten. Da dies nicht im Investitonsplan aufgeführt worden war, wurde dieser Mehrzweckanhänger (Kosten 3880 Euro) in Eigenleistung durch die Firma Auto-Glas ausgebaut.

 

Die Beschaffung des neuen LF 20/16 war natürlich auch im Jahr 2011 im Vordergrund der Besprechungen. Hierfür fand am 31.03.2011 eine Inspektion der gesamten Feuerwehr durch die Kreisbrandinspektion statt. 

Hier wurden der Neubau eines Gerätehauses sowie eine Ersatzbeschaffung für das alte LF 8 als dringlich angesehen.

Für das neu anzuschaffende LF 20/16 wurde empfohlen dies mit einem THL-Satz zu bestellen. 

 

Am 12.04.2012 gab der Gemeinderat den Auftrag zur europaweiten Ausschreibung für ein neues LF 20/16.

 

Im Jahr 2012 wurden unter anderem zwei größere Einsätze bewältigt, die hier erwähnt werden sollten. 

Bei Abrissarbeiten am 23.07.2012 der Autobahnbrücke an der Auffahrt zur A95 stürzten zwei 40 Tonner Bagger ab, dabei wurde ein Fahrer schwer-, der zweite Fahrer leicht verletzt.(Siehe Bild und Link unten)

Am Abend des 12.12.2012 entstand bei einem Vollbrand einer Doppelhaushälfte in der Gstädtstraße ein Schaden von 300.000 Euro.

Der Bewohner des Hauses wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Löscharbeiten dauerten bis nach Mitternacht, bei frostigen Minus 18 Grad. (Siehe Bild und Link unten). 

 

Im September erfolgte der Zuschlag für das neue Feuerwehrfahrzeug an die Firma Rosenbauer, die Beschaffungskosten belaufen sich auf 342.000.--€, die Förderhöhe liegt bei 88.000.--€

 

Am 14.02.2013 fand im Sitzungssaal der Gemeinde eine Besprechung mit dem Bauausschuss, der Feuerwehr und dem Architekten Herrn Schönach statt. Hierbei wurde uns der Entwurf für das neue Gerätehaus vorgestellt.

 

Die Fahrzeuge sind mittlerweile: MZF 4 Jahre; LF8 29 Jahre, TSA 42 Jahre und der MZA 2 Jahre alt.

 

Für uns ein wichtiger Termin war der 18.04.2013. Hier wurde der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses durch den Gemeinderat beschlossen.

Deshalb fand am 21.05.2013 im alten Feuerwehrhaus eine Baubesprechung mit den beauftragten Ingenieurbüros für die Gewerke Elektro/Wasser/Lüftung und Sanitär statt.

 

Nächster wichtiger Termin war der 31.07.2013. Dieser war bei der Firma Rosenbauer in Leonding/Österreich. Es wurden Gespräche über den Ausbau des neuen Feuerwehrfahrzeuges LF 20/16 geführt, gleichzeitig wurde der Rohbau des Fahrzeuges abgenommen.

Drei Monate später am 28.10.2013 konnten wir das Fahrzeug in Leonding abholen. Die Einweisung am Fahrzeug fand vor Ort statt. Vorerst musste das neue LF 20/16 in einer Halle im Gewerbegebiet untergestellt werden, da es im alten Haus keinen Platz fand.

Die Kameraden unserer Wehr halfen in Eigenregie beim Bau des neuen Feuerwehrhauses mit und strichen den gesamten Dachstuhl samt Vordachschalung.

Am 24.11.2013 wurde das neue Feuerwehrfahrzeug, nicht ohne Stolz, den Groß-und Kleinweiler Bürgern bei leider schlechtem Wetter, vorgestellt. Das Interesse war trotzdem sehr gut.

 

Im Februar 2014 fand in Grafenaschau eine KBM Bereichssitzung statt. Hier wurde über den bevorstehenden G7 Gipfel in Schloß Elmau im Jahre 2015 informiert. Gleichzeitig wurde bekannt, das deshalb der Digitalfunk im gesamten Leitstellenbereich bereits ein gutes halbes Jahr früher eingeführt wird. Eine Informationsveranstaltung der Projektgruppe "Diginet" fand daraufhin in Garmisch-Partenkirchen, an der die Bürgermeister und Kommandanten teilnahmen, statt.

 

Nach Einholung von verschiedenen Angeboten begann am 02.07.2014 der Ausbau für das neue Feuerwehrhaus. In Eigenleistung wurden insgesamt 1177 Arbeitsstunden geleistet. Wahrscheinlich waren es aber durchaus mehr, da viele kleinere Arbeitsstunden gar nicht erfasst wurden.

 

Der nächste Höhepunkt unserer Wehr fand am 07.09.2014 statt. Das neue Feuerwehrhaus wurde seiner Bestimmung übergeben und das neue Feuerwehrauto wurde eingeweiht.

Am 10.09.2014 mussten wir zum ersten Mal zu einem Einsatz aus dem neuen Feuerwehrhaus ausrücken. Eine erhebliche Erleichterung ist z.B. das Anziehen der Einsatzkleidung und der erheblich größere Platz. Weiterhin die Abgasabsaugung, diese wurden im alten Feuerwehrhaus einfach in das Gebäude geleitet.

Mancher Bürger fragte sich wo denn unsere Schläuche nach einem Einsatz gewaschen und geprüft werden.

Dies geschieht seit Januar 2015 in der Schlauchwaschanlage in Murnau. Eine solche Anlage hätte für uns noch einmal den Betrag von 18.500€ verschlungen, weiterhin war dies auch einen Platzfrage.

 

Am 17.09.2014 wurde im FFW-Haus in Murnau die Digitalfunkgeräte der Firma Motorola vorgestellt. Im Dezember wurden dann bei unseren Fahrzeugen diese Geräte eingebaut, Gesamtkosten 16.607,30 €.

 

Am 02.03.2015  wurden uns Einsatzjacken der Firma S-Guard vorgestellt. Unsere alten Einsatzjacken aus dem Jahr 1998 sind nicht Witterungs- und wasserbeständig. Weiterhin sind sie im Straßenverkehr sehr schlecht wahrzunehmen. Dies stellt durch die Häufigkeit unseren Einsätze auf der Autobahn ein erhebliches Risiko für die Einsatzkräfte dar.

Es wurde nach einigen Besprechungen beschlossen, dass neue Jacken beschafft werden müssten.

Eine gute Möglichkeit sich zu informieren bot uns die Interschutzmesse am 12.06.2015 in Hannover. Diese wurde von 10 Kameraden besucht. Der Hauptaugenmerk lag jetzt natürlich auf gut sichtbarer Schutzkleidung.

Der Entschluss zum Kauf von neuen Einsatzjacken war gefällt und am 07.12.2015 wurden uns 51 neue Jacken zum Preis von 14.914.00,--€ geliefert.

 

 

 

 

 

                                                    

 

 

 

 

 

 

Baggerunfall am 23.07.2012

(Link im Bild zum Zeitungsartikel)

Brand einer Doppelhaushälfte am 12.12.2012

(Link im Bild zum Zeitungsartikel)